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Die günstigste Autogas-Tankstelle

Niederlande- Autogas-Vorteile früh erkannt

Autogas hat in den Niederlanden Tradition. In einer langsam gewachsenen Infrastruktur für diese Antriebstechnologie hat bei unserem Nachbarn eine gefestigte Autogaskultur entwickelt. Von den ungefähr 7 Mio. zugelassenen Fahrzeugen in den Niederlanden sind bisher 320.000 mit einer Gasanlage bestückt. Die Tendenz ist, wie auch in Deutschland, stark steigend. An über 2000 Tankstellen kann sich der Niederländer bedienen. Autogas gehört damit an den Tankstellen fast schon zum Standardangebot, Preise zwischen 59 Cent und 72 Cent machen einen Ausflug zu unserem Nachbarn interessant.

 

Begonnen hat der Boom in den sechziger Jahren in den südlichen Landesteilen. Da dort das Angebot an gut bezahlten Arbeitsplätzen zu der Zeit eher dürftig war, machen sich viele Niederländer in den Norden auf, um dort als Bauarbeiter eine Beschäftigung zu finden. Um die Fahrtkosten in den Griff zu bekommen, installierten findige Tüftler eine einfache Autogasanlage, die allerdings mit den mittlerweile sicheren, technologisch ausgereiften Produkten der heutigen Zeit wenig zu tun hatten. Die preiswerten Venturianlagen verursachten immer wieder das so genannte Backfire, bei dem durch eine Fehlzündung das ständig im Ansaugtrakt vorhandene Gas sich entzündete und dabei kapitale Schäden verursache. Diese Gefahr ist übrigens bei den heutigen modernen Gasanlagen gebannt.

 

Stetige Weiterentwiclung

 

Auch wenn das Backfire so manches gasbetriebene Fahrzeug dahinraffte, die Niederländer haben die Technologie ständig weiter entwickelt. Autogasanlagen aus den Niederlanden genießen heute Weltruf. Allein in Holland werden insgesamt 20.000 Gasanlagen pro Jahr abgesetzt, der Export von Anlagen niederländischer Hersteller übersteigt diese Summe um ein Vielfaches.

 

Autogasanlagen Exportschlager

 

Markführer in den Niederlanden ist Vialle, die neben Teleflex die neben Teleflex mit der Flüssiggaseinspritzung die höchste, derzeit am Markt verfügbare Entwicklungsstufe zur Serienreife gebracht haben. Vialles Anteil am niederländischen Gesamtabsatz beträgt nach eigenen Angaben ca. 50 Prozent.  Teleflex, Prins und Eurogas teilen sich im Wesentlichen die restlichen Marktanteile. Neben lokalen Umrüstfirmen unterhalten die meisten Hersteller neben eigenen, gut ausgestatteten Forschungsabteilungen auch spezialisierte Einbaustraßen, wo sowohl Individuallösungen wie auch Massenfertigung praktiziert wird.

 

Hohe Steuern auf Neuwagen

 

Ein Grund, warum Autogas gerade in den Niederlanden eine so lange Tradition hat, liegt auch in der Tatsache, das bei unserem Nachbarn bis zu 44 Prozent Steuern auch Neuwagen entfallen, wie ein Gaslieferant mitteilte. Dieselfahrzeuge werden nochmals höher besteuert, so dass die Neufahrzeuge mit Dieselaggregaten bis zu 5.000 Euro teurer sind als in Deutschland. Demzufolge beträgt der Anteil der Selbstzünder am Fahrzeugaufkommen gerade einmal 29 %, während in Deutschland ca. die Hälfte aller Fahrzeuge über einen Dieselmotor verfügt.

 

Einen kurzfristigen Einbruch erlebte die Autogasindustrie nach den Ereignissen vom 13. Mai 2000, als in Enschede mehrere Explosionen in einer Feuerwerksfabrik ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legten. Unter dem Druck der Ereignisse ließ sich ein Minister dazu hinreißen, zu mutmaßen, das wohl auch Ammoniak oder Flüssiggas ursächlich für das verheerende Ereignis waren. Obwohl diese Annahme durch nichts zu beweisen war und auch in der späteren Untersuchung von Brandsachverständigen sofort verworfen wurde, saß der Schock in der Bevölkerung tief und war einer der Gründe dafür, das der Absatz von Autogasanlagen in den Niederlanden auf ein historisches Tief von gerade einmal 8.000 Anlagen pro Jahr fiel.  Mittlerweile hat die Bevölkerung das Vertrauen in die Flüssiggaswirtschaft zurück gewonnen und Gasanlagen aus den Niederlanden werden in die ganze Welt geliefert.

 

Anlagenhersteller und Gaslieferanten kooperieren

 

Beispielhaft und durchaus auf Deutschland übertragbar sind Kooperationen zwischen den Herstellern von Gaskomponenten und den Flüssiggaslieferanten. Eine der bekanntesten Kooperationsmodelle nennt sich gasFX und wird gemeinsam mit dem Marktführer Vialle und BK-Gas betrieben. BK-Gas liefert Autogas an mehr als 750 Tankstellen in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. In Verbindung Vialle wurde unter dem Markennamen gasFX seit 2003 eine Marketing-Strategie entwickelt, die es über 600 Vertragshändlern der Marken KIA, Saab, SEAT, Chevrolet, Skoda, Mitsubishi und SsangYong ermöglicht, Gasanlagen zu einem günstigen Preis anzubieten. BK-Gas hat eigene Marketingstrategien entwickelt, um zielgruppenspezifische Angebote für Gasanlagen am Markt zu platzieren. 

 

Es wird sicherlich nur noch eine Frage der Zeit sein, das sich solche Kooperationen auch in Deutschland durchsetzen. Aber die Erfolgsstory von Autogas ist hier noch relativ jung…

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